Dr. phil. Sophie Ledebur
Curriculum Vitae
Sophie Ledebur ist seit Februar 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt „Kulturen des Wahnsinns“. Studium der Geschichte an der Universität Wien. Fellow am Doktoratskolleg „Naturwissenschaften im historischen Kontext“ in Wien (2006-2009). Promotionsstipendium am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin (Nov. 2010 bis Jan. 2011). Promotion zum Dr. phil. 2012 an der Universität Wien zum "Wissen der Anstaltspsychiatrie in der Moderne. Zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalten Am Steinhof".
Ausgewählte Publikationen:
- Zur Epistemologie einer Ausschlussdiagnose. Unwissen, Diskurs und Untersuchungstechniken bei Simulation psychischer Erkrankungen. In: Martina Wernli (Hg.), Wissen und Nichtwissen. Dynamiken in der Psychiatrie um 1900. Bielefeld: transcript, 2012 (in Vorbereitung).
- Psychiatrie in der Stadt. Die Poliklinik als urbaner Schwellenraum. In: Volker Hess, Heinz-Peter Schmiedebach (Hrsg.), Kulturen des Wahnsinns. Schwellenräume einer urbanen Moderne. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2012 (zus. mit Volker Hess) (in Druck).
- Schreiben und Beschreiben. Zur epistemischen Funktion von psychiatrischen Krankenakten, ihrer Archivierung und deren Übersetzung in Fallgeschichten. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 34 (2011) S. 102-124.
- Taking and Keeping. A note on the emergence and function of hospital patient records. Journal of the Society of Archivists 32 (2011) S. 21-32 (zus. mit Volker Hess).
